Diskussionsrunde zum Thema: Lesezeit

Wie viel Zeit nehmt ihr euch für ein Buch?


Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das hier zwischendurch immer wieder aufkommt: die Lesezeit.

Dabei habe ich ganz unterschiedliche Meinungen und Aussagen wahrgenommen, die zeigen, dass man hier nicht zwischen Schwarz und Weiß wählen kann, weil es schlichtweg zu viele Grautöne gibt.

Während die Einen pro Buch mehrere Tage in Anspruch nehmen, klappen die Anderen bereits nach wenigen Stunden die Buchdeckel zu. Zeit, Motivation und Genuss sind die maßgeblichen Faktoren. Nicht jeder schafft 500 Seiten in vier Stunden; nicht jeder möchte es schaffen.

Ich selber zähle zu den Lesern, die etwas länger brauchen. Das liegt daran, dass mir häufig die Zeit fehlt und ich zudem bewusster lese. Zum Beispiel bleibe ich mitunter an einigen Sätzen bzw. Formulierungen hängen, lese sie mehrmals und mache mir Gedanken zu ihnen. Das mache ich gerne und das "kostet" natürlich Zeit. Daher halte ich persönlich nichts vom Speed Reading - einer Strategie, um Texte überdurchschnittlich schnell zu lesen.

Auch finde ich es schade, wenn langsamere Leser belächelt werden und ihnen der Eindruck vermittelt wird, sie würden etwas falsch machen. Sie machen nichts falsch! Es gibt hier keine vorgeschriebene Zeit, die man für ein Buch haben darf und muss. Jeder liest in dem Tempo, welches ihm gut tut - Punkt.

Darüber hinaus kenne ich auch Leser, die mir ein paar Tage nach Beenden des letzten Buches nicht einmal mehr sagen können, um was es in diesem ging. Haben sie vergessen. Weil sie in der Zwischenzeit schon mindestens ein neues Buch gelesen haben. Dafür "schaffen" sie mehr Bücher insgesamt und haben zumindest im Augenblick des Lesens den gewünschten Genuss (vorausgesetzt natürlich, dass ihnen die Story gefällt).

Wie seht ihr das?
In welchem Tempo lest ihr?

Verratet es mir hier, auf Facebook oder auf Instagram.

 

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